{"id":1231,"date":"2018-07-05T06:00:37","date_gmt":"2018-07-05T04:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wanderhunger.at\/?p=1231"},"modified":"2025-08-16T16:14:21","modified_gmt":"2025-08-16T14:14:21","slug":"7-fragen-tanja-nicholls","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/reisen\/7-fragen-tanja-nicholls\/","title":{"rendered":"7 Fragen: Tanja Nicholls im Wanderhunger-Interview"},"content":{"rendered":"\n<p>Aus einer einj\u00e4hrigen Weltreise-Auszeit wurden vier Jahre intensives Reisen und Lernen, aus der erfolgreichen Marketing- und Vertriebsleiterin eine passionierte Yogalehrerin. Tanja Nicholls lebt den Wanderlust-Traum, den die meisten von uns im Inneren hegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie kam es eigentlich dazu, dass sich ihr Leben so v\u00f6llig ver\u00e4nderte?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">7 Fragen an Tanja Nicholls<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN7347-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1244\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN7347-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN7347-01-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Tanja, 2012 hast du eine einj\u00e4hrige Weltreise als Auszeit geplant und bist 2013 aufgebrochen. War die Weltreise immer schon dein Traum?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ja. Aber nicht die Weltreise in diesem Sinne. Es war immer ein Traum von mir zu reisen. Das hat sich aber nie in gr\u00f6\u00dferem Ausma\u00df ergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>2012 war ich 5 Wochen in Nepal. Zum Trekken, zum Besinnen, zum Nachdenken. Nach einem Gipfelsieg auf 4.995 m habe ich mich auf einmal so leicht gef\u00fchlt, ich konnte mich nicht einmal erinnern, wann es mir davor zum letzten Mal so wunderbar ging. Dabei habe ich nicht nur meinen Rucksack, sondern auch die Rucks\u00e4cke meiner beiden Kollegen getragen, die keine Kraft mehr hatten. In dem Moment wusste ich: Irgendetwas stimmt in meinem Leben nicht, irgendetwas muss ich ver\u00e4ndern. Dieses Gef\u00fchl wurde so intensiv, dass ich, zur\u00fcck am Flughafen, nicht ins Flugzeug steigen wollte. Letztlich hat die Vernunft gesiegt, und ich bin mitgeflogen. Aber eines war damit klar: Ich w\u00fcrde im Laufe des Jahres 2013 meinen Job als Marketingleiterin k\u00fcndigen und auf Reisen gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mai 2013 war es soweit. Gleich im Juni bin ich nach Slowenien aufgebrochen. Am 1. Juli habe ich mir einen VW-Bus gekauft und bin damit durch Europa getingelt: Slowenien, Holland, Kroatien, Frankreich. In Frankreich habe ich eine Surf- und Yoga-Woche gemacht und habe dort beschlossen, nach Indien zu gehen &#8211; als erste Station meiner &#8222;wirklichen&#8220; Weltreise. Im September habe ich in Kroatien noch meinen Segelschein gemacht, und Ende September ging es auf nach Indien, wo ich meine erste Yogalehrer-Ausbildung absolviert habe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Frage_1-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1249\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Frage_1-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/Frage_1-01-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aus dem geplanten Jahr wurden vier. Das klingt wunderbar, aber auch herausfordernd. Wie kam es dazu? Was hat dich zur Weiterreise bewogen?<\/h3>\n\n\n\n<p>Das war wirklich nicht geplant. Offiziell habe ich immer von einem Jahr gesprochen, in erster Linie auch, um meine Eltern zu beruhigen. Im Herzen hatte ich nie ein Zeitlimit. Mein einziges Limit war mein Reisebudget.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab meinem Aufenthalt in Indien hat einfach das Eine das Andere ergeben. Nach 10 Monaten bin ich kurz nach Hause geflogen, aber schon nach einer Woche ging es weiter nach Zentralamerika. Dort habe ich einen New Yorker Yogalehrer kennengelernt, der mich zu sich nach New York eingeladen hat. Von da ging es weiter nach Holland, wo ich ein Yogastudio geleitet habe. Dort wiederum bekam ich einen Anruf aus Teneriffa, ob ich unterrichten wolle &#8211; eines ging ins andere \u00fcber. Die vier Jahre haben sich von selbst ergeben. Ich hatte keinen Plan, sondern bin einfach dem gefolgt, was sich f\u00fcr mich richtig angef\u00fchlt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur zwei Leitf\u00e4den hatte ich von Anfang an: Ich wollte mich einerseits im Gesundheitsbereich weiterentwickeln , sei es Yoga, Thai-Massage, tibetische Medizin, Ayurveda Pancha-Karma und einige weitere Dinge. Andererseits wollte ich mich meinen \u00c4ngsten stellen, denn ich denke, dass man nur wirklich wachsen kann, wenn man die Gr\u00fcnde f\u00fcr seine \u00c4ngste herausfindet und lernt damit umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN3654-01-1.jpeg\" alt=\"Tanja Nicholls von Pulsatori auf Weltreise vor einem Wald. Wanderhunger. Tanja Nicholls im Interview\" class=\"wp-image-1257\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN3654-01-1.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN3654-01-1-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dein Aufenthalt in Indien war von Anfang an ein fixer Bestandteil deiner Reisepl\u00e4ne. Hast du schon vor deiner Reise mit Yoga begonnen? Gibt es einen Unterschied zwischen dem Praktizieren von Yoga hier und dort?<\/h3>\n\n\n\n<p>Meine allererste Erfahrung mit Yoga ist \u00fcber 15 Jahre her. Es war furchtbar. Ich hatte mir damals einen Zehnerblock gekauft, nach dem dritten Mal wusste ich: Tanja und Yoga sind nicht kompatibel. <em>*lacht*<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als ich sp\u00e4ter in Tirol gelebt habe, war ich mit einer Freundin gelegentlich am Achensee segeln. Dort am Strand haben wir auch trainiert, also Bewegungen ge\u00fcbt. Und eines Tages meinte sie zu mir, das sei Yoga. Ich war positiv \u00fcberrascht. Das war eine ganz andere Erfahrung als die, die ich davor gemacht hatte. In Folge kam meine Yoga-und-Surf-Woche in Frankreich, wo wir jeden Tag zwei Stunden Yoga praktiziert haben. Da war f\u00fcr mich klar: Ich will mehr wissen, und ich will es dort kennenlernen, wo es herstammt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und ja, es ist ein Unterschied zwischen Yoga hier und in Indien. Wobei ich dazu sagen m\u00f6chte, dass ich meine erste Yogaausbildung in einem sehr strengen Ashram absolviert habe, und zwar nie mit der Intention, es auch zu unterrichten, sondern nur f\u00fcr mich. Wir lebten dort nach einer strengen Yogi-Di\u00e4t, begannen unseren Tag um 5:30 in der Fr\u00fch, und er dauerte bis in die Nacht. Er war angef\u00fcllt mit Unterricht, Karma-Yoga und Haus\u00fcbungen machen, jeden Tag 5 Seiten Yoga-Philosophie. Das war eine wahnsinnig intensive und sch\u00f6ne Erfahrung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/PA101455-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1252\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/PA101455-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/PA101455-01-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"577\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/PA151657-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1253\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/PA151657-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/PA151657-01-300x231.jpeg 300w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/PA151657-01-650x500.jpeg 650w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche drei Orte, Momente oder Erfahrungen sind dir von deiner gesamten Reisezeit am meisten in Erinnerung und im Herzen geblieben?<\/h3>\n\n\n\n<p>Das ist wirklich schwierig zu beantworten, denn es gibt so viele wunderbare Erinnerungen. Vor allem m\u00f6chte ich festhalten, dass es f\u00fcr mich kein &#8222;Top-Favorite&#8220; Land und auch keine liebste Stadt gibt. Es geht immer um die Geschichten und die Erlebnisse, die man damit verbindet. Drei besondere Dinge kann ich dir aber gerne erz\u00e4hlen, wobei es f\u00fcr mich kein Ranking gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines davon ist ein besonderer Platz in Thailand, wo ich die ruhigste und entspannenste Zeit hatte. Ich habe einen Monat dort mit Klettern verbracht, habe wunderbare Menschen kennengelernt, Freunde, die ich immer noch habe. Das war wirklich sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ganz spezieller Ort ist f\u00fcr mich auch Granada in Spanien. Diese Stadt habe ich ins Herz geschlossen. Ich war damals dort bei einem Spanisch-Kurs, war mittlerweile dreimal dort und wollte auch dorthin ziehen. Das hat sich anders ergeben, aber dennoch hat sich der Ort in mein Herz eingebrannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und schlie\u00dflich auch Nepal, wo ich ebenfalls bereits dreimal war. Vielleicht, weil dort alles seinen Anfang genommen hat. Nepal ist ganz besonders. Ich war bei einer nepalesischen Hochzeit, ich war zum ersten Mal in meinem Leben auf beinahe 5.000 Metern, habe den Annapurna-Trek gemacht&#8230; Ich habe dort mich selbst gefunden und gelernt, dass ich etwas ver\u00e4ndern muss. Die Menschen, die Landschaft &#8211; einfach wunderbar. F\u00fcr die Zukunft steht Nepal wieder auf dem Plan, denn ich m\u00f6chte unbedingt einmal ins nepalesische Mount-Everest-Basecamp trekken.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN8566-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1248\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN8566-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN8566-01-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN8528-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1247\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN8528-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN8528-01-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist f\u00fcr dich das Herzst\u00fcck des Reisens an sich?<\/h3>\n\n\n\n<p>Was das Reisen so besonders macht, ist die Verbindung mit anderen Kulturen, Menschen, Sprachen, Sichtweisen. Ich wurde christlich erzogen, und reist man mit diesem Background in andere Kulturen, sind die Sichtweisen schon auf die banalsten Dinge v\u00f6llig anders. Die unterschiedlichen Perspektiven sind faszinierend. Und wenn man offen und interessiert ist, \u00e4ndert sich der eigene Horizont beinahe von selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel: der Zugang zu Gesundheit. Wir in unserer westlichen Kultur sch\u00e4tzen nicht die Gesundheit, sondern die Krankheit. Wir geben der Krankheit mehr Beachtung als der Gesundheit. Es gibt unz\u00e4hlige Einrichtungen, wo du behandelt wirst, wenn du krank wirst. Aber es gibt nur sehr wenige Institutionen, die sich rein deiner Gesundheit widmen, ohne dass daf\u00fcr eine Krankheit vorhanden sein muss. In anderen L\u00e4ndern dagegen liegt der Augenmerk auf der Gesundheit, dort wird alles daran gesetzt, dich gesund zu erhalten. In meinen Augen ist das der bessere Zugang.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"362\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/13321711_1216802445006285_515084555636651763_n-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1237\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/13321711_1216802445006285_515084555636651763_n-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/13321711_1216802445006285_515084555636651763_n-01-300x145.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Reisen mit Yoga intensiv in Verbindung zu bringen, das macht die Yoga-Reisen aus, die du anbietest. Was macht Yoga auf Reisen so besonders?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich werde deine Frage auf meine letzte Reise beziehen, und zwar auf eine Segelreise im Mittelmeer mit Yoga und Coaching. Die Besonderheit ist, dass wir jeden Tag an einem anderen Ort Yoga machen. Dazu m\u00f6chte ich erkl\u00e4ren: Yoga hei\u00dft \u00fcbersetzt nichts anderes als &#8222;Einheit&#8220;. Die Einheit des Universums mit dem Menschen, die Einheit von Gott und Mensch, v\u00f6llig egal &#8211; es geht um die Einheit. Um zur Einheit zu kommen, begibst du dich auf eine Reise. Auch Yoga ist eine Reise, und zwar mit dem achtgliedrigen Pfad des Yoga. Das, was wir hier unter Yoga verstehen, die Asanas, ist nur ein Teil davon.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn du dich nun tats\u00e4chlich selbst auf eine Reise begibst, sprich: physisch, bist du bereits auf einem Weg. Und du lernst, auf dieser Reise, auf diesem Weg, die Asanas an unterschiedlichen Orten auf verschiedenen Untergr\u00fcnden in wechselnden Umfeldern zu praktizieren. Hier lernst du viel intensiver, dich auf deine Yogapraxis zu konzentrieren, denn die Konzentration ist nat\u00fcrlich viel schwieriger als in einem abgeschlossenen Studio. Die Balance wird anders gefordert, die Kraft muss anders eingesetzt werden. Du musst viel mehr bei dir sein, damit du dich in deiner Yoga-Praxis wohlf\u00fchlst. Das zu erleben f\u00fchlt sich in einer fremden Umgebung v\u00f6llig anders an.<br>Die Segelreise ist dabei etwas wirklich Besonderes. Durch die Abgeschiedenheit, durch das Fehlen von Internet und Ablenkung, sind die Teilnehmer*innen viel mehr bei sich. Auch das dauernde Schaukeln des Boots ist etwas ungemein Beruhigendes. Jeden Tag sehen wir etwas Neues. Tagt\u00e4glich erleben wir den Sonnenuntergang, den Sonnenaufgang, die Menschen am Boot &#8211; es ist ein ganz besonderes Gef\u00fchl. Ich merke auch, dass die Menschen am Schiff schneller bereit sind, sich zu \u00f6ffnen. So kann jeder an sich selbst mehr bewirken.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"500\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/IMG_0828-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1250\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/IMG_0828-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/IMG_0828-01-300x200.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Du betreibst in Wels das Yogastudio Pulsatori. Gibt es etwas Besonderes, das du deinen Sch\u00fcler*innen vermitteln m\u00f6chtest?<\/h3>\n\n\n\n<p>Etwas ganz Wesentliches ist, und das h\u00f6re ich auch immer wieder von Kurs- und Reiseteilnehmer*innen im Feedback: Je l\u00e4nger sie Yoga praktizieren, desto mehr erfahren sie \u00fcber sich selbst. Sie ver\u00e4ndern Schritt f\u00fcr Schritt ihr Leben. Und das ist genau das, worum es geht: Sie sind achtsamer sich selbst und anderen gegen\u00fcber. Auf einmal f\u00e4llt ihnen auf, dass sie nie Nein sagen konnten, und nun geht es. Oder vielleicht essen sie jeden Tag mit dem Ehepartner zum Fr\u00fchst\u00fcck Spiegeleier und kommen nun auf einmal darauf, dass sie Spiegeleier nicht ausstehen k\u00f6nnen &#8211; nach 20 Jahren. <em>*lacht*<\/em><br>Sie h\u00f6ren mehr in sich hinein, sie atmen bewusster. Es sind Kleinigkeiten, die sie im Alltag ver\u00e4ndern. Nicht die Yogastunde ist wichtig, sondern das, was sie daraus in ihr Leben mitnehmen. Sie lernen sich besser kennen, bilden mit sich selbst eine Einheit, beginnen sich selbst zu lieben. Denn nur wenn man mit sich selbst achtsam ist, kann man dies auch anderen gegen\u00fcber sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN7920-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1245\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN7920-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN7920-01-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hier noch ein paar weitere von den vielen tollen Fotos, die Tanja mir zur Verf\u00fcgung gestellt hat:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN4987.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1256\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN4987.jpg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN4987-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/P1130016-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1251\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/P1130016-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/P1130016-01-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN8448-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1246\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN8448-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN8448-01-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6339-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1242\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6339-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6339-01-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6031-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1241\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6031-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN6031-01-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"563\" src=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN5412-01.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1239\" srcset=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN5412-01.jpeg 750w, https:\/\/www.wanderhunger.at\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/DSCN5412-01-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p> &nbsp; &nbsp;   <\/p>\n\n\n\n<p>Als Gr\u00fcnderin von <a href=\"https:\/\/www.pulsatori.com\/startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">pulsatori <\/a>verbindet Tanja Nicholls ihre Erfahrungen aus dem Top-Management mit fundiertem Wissen \u00fcber ganzheitliches Wohlbefinden. Mit dem pulsatori-Prinzip unterst\u00fctzt sie F\u00fchrungskr\u00e4fte und High Performer dabei, Stress und \u00dcberlastung zu \u00fcberwinden und eine neue Generation inspirierender Leader zu f\u00f6rdern. Ihre Mission ist es, anderen zu helfen, ihre Gesundheit als wertvollste Ressource zu sch\u00fctzen und sich zu ausgeglichenen, inspirierenden F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>\u200b\u00dcbrigens habe ich bereits selbst einen wunderbaren Yoga-Vormittag bei Tanja erlebt, und zwar als Abschluss meiner <a href=\"http:\/\/www.wanderhunger.at\/persoenlich\/30-tage-yoga-challenge\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"text-decoration: underline;\">30-t\u00e4gigen Yoga-Challenge<\/span><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Dank, liebe Tanja, dass du dir Zeit f\u00fcr das Wanderhunger-Interview genommen hast! Wie schade, dass ich nicht unser gesamtes Gespr\u00e4ch hier wiedergeben kann, es war so unglaublich spannend, dir zuzuh\u00f6ren! \ud83e\ude77<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus einer einj\u00e4hrigen Weltreise-Auszeit wurden vier Jahre intensives Reisen und Lernen, aus der erfolgreichen Marketing- und Vertriebsleiterin eine passionierte Yogalehrerin. Tanja Nicholls lebt den Wanderlust-Traum, [&hellip;] <span class=\"read-more-link\"><a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/reisen\/7-fragen-tanja-nicholls\/\">Read More<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1255,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wprm-recipe-roundup-name":"","wprm-recipe-roundup-description":"","iawp_total_views":10,"footnotes":""},"categories":[45],"tags":[81],"class_list":["post-1231","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-reisen","tag-7-fragen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1231","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1231"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1231\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2804,"href":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1231\/revisions\/2804"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1255"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wanderhunger.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}